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Synopsis G bewegte Projektion für 4 Projektoren und Überblendsteuerung |
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| Die Installation "Synopsis G " nutzt die Technik der klassischen Multivision und doch ist sie alles andere als das. Es ist keine Überblendung statischer Tableaus als Abbild der Wirklichkeit, sondern ein ständiger Fluss bewegter Ausschnitte einer Komposition manipulierter Familienbilder. Sie entstehen im freien Fluss chemischer Prozesse und physikalischer Kräfte: Kratzer, organische Zersetzungsreaktionen, Säure und Druck wirken auf den teilweise schon belichteten Film ein und hinterlassen ihre Spuren. Diese Strukturen mischen sich mit den zufälligen Resten anonymer Privatheit auf den recycelten Dias. Ebenso wie die Bilder ist auch der zeitliche Ablauf ein Produkt erratischer Faktoren. Vier Projektoren sind an eine Lichtsteuerung angeschlossen. Zyklen unterschiedlicher Länge steuern die Parameter der Installation: Blende und Bewegung, d.h sie steuern sowohl die Helligkeit der einzelnen Projektoren wie auch die Motoren, die großformatige Dias bewegen. Diese Loops überlagern sich zu einem Gewebe mit nie wiederkehrendem Muster. Sowohl das komplexe, bewegte Bild auf der Leinwand, als auch die Objekte und der Prozess seiner Entstehung sind Gegenstand der Betrachtung. Die Komposition spielt sich selbst: Schichtung, Verschiebung und Brechung verdichtet auf einer Leinwand. |
Ausstellung 'Lichtsedimente' 3. - 6.Juli 2004 Atelierhaus Brunnenstraße in Berlin |
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